Otto Morach (1887–1973)
Expressionisten-Ausstellung (Plakatentwurf), 1918
Kohle, darüber Gouache auf Ingres, 98 x 79 cm
WVZ-Nr.: Schaller P21
© Foto: Markus Bertschi, Zürich


 


segnala:

Kunstmuseum Olten
Otto Morach

2.12.2018 - 17.02.2019

Kunst ins Leben!
Otto Morach (1887 –1973)
als Plakatgestalter
 

Zum nächsten Bild
To the next picture
Alla prossima immagine
À la prochaine image
To the next picture - Zum nächsten Bild - Alla prossima immagine - À la prochaine image

BIOGRAPHY

SITEMAP

Kunstmuseum Olten
Kirchgasse 8
CH-4600 Olte
n
+41 62 212 86 76
www.kunstmuseumolten.ch info@kunstmuseumolten.ch
 

Di–Fr 14–17 Uhr (Do bis 19 Uhr), Sa/So 10–17 Uhr;
weitere Informationen:
www.kunstmuseumolten.ch

KUNSTMUSEUM OLTEN
IGNAZ EPPER
OTTO MORACH


ADHIKARA
CONTEMPORARY ART GALLERY

Kunst ins Leben!
Otto Morach als Plakatgestalter
2. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019

Einladung zur Vernissage
Sa, 1. Dezember 2018, 19 Uhr
Begrüssung: Dorothee Messmer, Einführung: Katja Herlach

Veranstaltungen

Di, 15. Januar, 19.15 Uhr: Arbeiten auf Papier von Ignaz Epper und Otto Morach, Führung mit Kunsthistorikerin Patricia Bieder und Kuratorin Katja Herlach

So, 20. Januar, 10.30 Uhr: Konzertmatinee mit Musique Simili

Fr, 25. Januar, 19.15 Uhr: Handwerk, Qualität, Innovation – damals und heute, Rundgang mit Grafiker Emanuel Tschumi und Drucker Thomi Wolfensberger

So, 3. Februar, 10.45 Uhr: Arnold Brügger. Sehnsucht nach Stadt und Land, Film-matinee im Kino Lichtspiele mit Menk Rufibach (Regie), Stephan Flury (Drehbuch)

Di, 5. Februar, 19.15 Uhr: Öffentliche Führung

So, 17. Februar, 16 Uhr: Finissage

Kunst zum Zmittag (mit Verpflegungsmöglichkeit), jeweils Mi, 12.15–12.45 Uhr: 5. Dezember, 16. Januar, 13. Februar

hingeschaut.
Werkbetrachtung, jeweils Do, 18 Uhr: 31. Januar, 14. Februar Führung für SeniorInnen, jeweils Do, 14 Uhr: 13. Dezember, 10. Januar, 7. Februar

23 Sternschnuppen.
Oltner Kulturadventskalender, 1 - 23. Dezember, jeweils 18.15–18.45 Uhr, im Kulturzentrum Schützi und in der Stadtkirche

Parallel zeigen wir die Ausstellung: Ignaz Epper und Otto Morach. Aufbruchstimmung und Zukunftsangst vor 100 Jahren

Details zu den Veranstaltungen sowie weitere Angebote der Kunstvermittlung: www.kunstmuseumolten.ch

Otto Morach (1887–1973) gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Schweizer Moderne.
Er gehörte im November 1918 neben seinem Freund Fritz Baumann zu den Mitbegründern der progressiven Künstlergruppe «Das Neue Leben», die – analog zu anderen Reformbewegungen und revolutionär gestimmten Künstlerzusammenschlüssen dieser Zeit – die Vision verfolgte, Kunst und Leben neu und eng zu verbinden, u. a. durch die Aufhebung der Grenzen zwischen freier und angewandter Kunst.

Als Mitglied des Schweizerischen Werkbunds und als Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich vertrat und lebte Morach diese Haltung engagiert.
Davon zeugt die profilierte Arbeit des ansonsten für seine ex pressionistisch-kubofuturischen Gemälde und Zeichnungen geschätz¬ten Künstlers in diversen Bereichen der angewandten Kunst, vom Marionettentheater und der Textilkunst über das Wandbild bis hin zum Werbeplakat.

Nach ersten, durch Werk-Redaktor Hermann Röthlisberger und Künstler-freund Arnold Brügger angeregten Versuchen wandte sich Morach der Plakatgestaltung ab 1919 intensiv zu.
Johann Edwin Wolfensberger, Inhaber eines renommierten Zürcher Grafikunternehmens und grosser Förderer der Schweizer Plakatkunst, hatte ihn dazu animiert, direkt auf dem Lithostein zu arbeiten.
In der Folge schuf Morach eine Vielzahl preisgekrönter Künstlerplakate.
Mit ihrer kühnen Perspektive, ihrer grossflächigen Farbigkeit und dem neuartigen Einsatz der Schrift waren sie ihrer Zeit voraus.
Besondere Anerkennung fanden seine Arbeiten für die Firma Bally, die Bremgarten-Dietikon-Bahn, das Taxiunternehmen Welti-Furrer und für den Kurort Davos.

Aus dem vom Neffen des Künstlers gepflegten Nachlass schöpfend, in dem sich nahezu alle Entwürfe und gedruckten Plakate erhalten haben, breitet das Kunstmuseum Olten diesen Schaffenszweig Morachs erstmals im Überblick aus.
 

































 

 

 




 

Adhikara Art Gallery
updated 21.11.18