Museum Rietberg                                                            English        Français
KOSMOS - RÄTSEL DER MENSCHHEIT
12. Dezember 2014 - 31. Mai 2015

Die uns umgebenden Gestirne, insbesondere Sonne und Mond, sind Taktgeber der irdischen Existenz. Sie sind für den Rhythmus der Zeit ebenso verantwortlich wie für klimatische Schwankungen und wirken so unmittelbar auf uns ein. Seit Jahrtausenden versucht die Menschheit sie in einem zusammenhängenden System zu erklären und zu deuten. Das Museum Rietberg zeigt, welche Kosmologien und Kosmogonien, welche Schöpfungsmythen, Menschen aus verschiedenen Kulturen und Zeiten entwickelt haben.
Das von Apollo 17 auf der Reise zum Mond aufgenommene Foto, das die von der Sonne voll erleuchtete Erde als «blaue Murmel» zeigt, ist zur Ikone unseres wundersamen und fragilen Daseins im Universum geworden. Mit Teleskopen, Raumstationen und Raumsonden, mit hochkomplexen physikalischen und chemischen Analysen und Berechnungen erforscht die moderne Astrophysik unsere Erde und das Weltall und liefert uns Bilder und Erkenntnisse, die uns staunen lassen. Kaum vergeht ein Monat, ohne dass eine neue kosmologische Entdeckung von den Medien verbreitet wird. Dabei sind für die meisten von uns, vor allem wenn wir in einer hell erleuchteten Stadt wohnen und in den Nachthimmel schauen, die Sterne kaum erkennbar. Dank moderner Kommunikationsmittel sind zwar alle Daten über die Zeit, unseren Standort, die Jahreszeiten, den Sonnen- und Mondstand stets verfügbar und leicht abrufbar, aber wir kennen den Kosmos, die «Ordnung» des Firmaments, kaum mehr aus eigener Beobachtung. Für unsere Vorfahren hingegen bildeten die kosmischen Gesetzmässigkeiten verlässliche Messgeräte, um sich in Zeit und Raum zu orientieren. Die Gestirne gaben den Takt für das menschliche Dasein vor: den Rhythmus der Tage, Monate, Jahreszeiten und Jahre. Der Sonnenverlauf und die Sterne zeigten, dass der Erdenraum eine Ausrichtung besitzt. An den Himmelsrichtungen konnte man sich orientieren, sie inspirierten die Menschen dazu, Steinmonumente, Gräber, Tempel und ganze Städte nach diesen kosmischen Konstanten auszurichten. Der Polarstern, um den sich anscheinend die Sterne drehten, oder der Zenitstand der Sonne galten als Ankerpunkte einer das Himmelszelt aufspannenden kosmischen Achse, die in manchen Kulturen als Weltenbaum oder Weltenberg gedeutet wurde. Der Himmel war voller Geheimnisse: Es gab «umherirrende» Sterne, die Planeten, die sich anscheinend nicht an das grosse Gesetz der Himmelsmechanik hielten. Wie kommt es, dass die Sonne, wenn sie im Westen untergeht, am anderen Tag im Osten wieder aufgeht? Wo ist sie in der Nacht? Wie sind die Sterne am Himmel befestigt? Ist die Erde eine vom Meer umspülte Scheibe, hat sie die Form eines Eis oder einer Kugel? Und weshalb hat der geheimnisvolle Mond, der den Rhythmus der zwölf Monate vorgibt, Einfluss auf die Gezeiten der Meere? – Der Himmel besass eine Kraft, er prägte offenbar die Geschicke der Menschen und bestimmte den Verlauf der Jahreszeiten und Naturgewalten. Im Gegensatz zur taktgenauen Beständigkeit des Kosmos ist das Erdendasein des Menschen, die kurze Zeitspanne zwischen Geburt und Tod, weder berechenbar noch voraussehbar. Das zeitlich beschränkte Dasein unter dem Firmament der ewigen Ordnung brachte die Menschen ins Grübeln: über den Ursprung von Himmel und Erde, über das Wer, Woher und Wohin und über die offenbar übernatürlichen Kräfte, die den Anstoss zur Entstehung dieser Welt, dieses Universums gegeben haben.
Die Ausstellung zeigt mit Beispielen aus siebzehn Kulturen weltweit, wie sich die Menschen seit Urzeiten mit dem Kosmos beschäftigt haben, wie sie ihn erforscht und welche Mythen sie sich über seinen Ursprung, seine Schöpfung ausgedacht haben. Mal stehen dabei mehr die Mythen, mal die Kosmologien, die Erkundung und die Beobachtung des Weltraums im Vordergrund. Durch den Einbezug der Erkenntnisse der heutigen Astrophysik schaffen wir auch einen Bezug zum gegenwärtigen Forschungsstand. Faszinierend ist die wunderbare Vielfalt all dieser Mythen und Vorstellungen, und diese möchten wir zeigen, ohne eine Wertung vorzunehmen. Denn gerade die auf alten wissenschaftlichen Methoden basierenden Kosmologien, bringen uns zum Staunen. Dies zeigen beispielsweise die Zeit- und Raumvorstellungen der indischen Religionen. Die frühen buddhistischen Kosmostheorien gehen von der Annahme aus, dass es eine unendliche Anzahl von Weltsystemen gibt und dass diese Weltsysteme nicht kugelförmig im Raum angeordnet sind, sondern bandförmig, also eine Art Galaxie bildend. Die Welt ist zudem kein stabiles, gleichbleibendes Gebilde, sondern einem ständigen Wandel unterworfen, genau so, wie es die heutige Kosmologie vertritt. Dabei sind die Zeiträume des Entstehens, Vergehens und Wiederentstehens gigantisch. Auch der Hinduismus kennt ähnliche Vorstellungen von Zeit wie die Theorie der vier Weltzeitalter. Ein Zyklus des Entstehens und Vergehens dauert dort 40 Milliarden Jahre. Die 13,8 Milliarden Jahre, das Alter unseres Universums gemäss moderner Kosmologie, nehmen sich dagegen relativ bescheiden aus. Zum Staunen bringen uns auch die akkuraten Kosmosvorstellungen und die Rechenkunst der alten Griechen und wie dieses Wissen im europäischen Mittelalter weitgehend verschüttging, oder die Präzision der chinesischen Astronomen bei der Vorausberechnung kosmischer Ereignisse wie zum Beispiel dem Erscheinen von Kometen.
Noch vielfältiger als die Kosmologien sind die Schöpfungsmythen, die uns überliefert sind. Während im Christentum vor allem eine Schöpfungsbeschreibung, die biblische Genesis, Bestand hatte, gibt es zum Beispiel im Hinduismus eine Vielzahl von Mythen, die jeweils eine andere Geschichte, einen anderen Aspekt der Weltentstehung erzählen. Wie hat alles angefangen? Diese zentrale Frage der Schöpfungsmythen wird auf sehr unterschiedliche Weise beantwortet. Einige Mythen schweigen sich diesbezüglich aus, andere nennen einen Schöpfer oder Weltbaumeister, wieder andere gehen von einer Art Perpetuum mobile aus, einem Prozess des Werdens und Vergehens, bei dem es keinen Schöpfer und Zerstörer braucht. Es existiert zwar die Vorstellung, dass die Welt aus dem Nichts entstanden ist. Meist wird jedoch die Existenz einer Schöpfergottheit vorausgesetzt, die dann aus ihrem Wesen heraus oder auch aus einer Urmaterie, aus dem Chaos, aus einer formlosen Masse, einem Urmeer, einem Ei oder zum Beispiel aus einem Ungeheuer die Welt erschafft. Angesichts der Bedeutung des Wassers für das Leben und Überleben der Menschen, Tiere und Pflanzen ist es nicht weiter erstaunlich, dass ihm in Ursprungsmythen eine wichtige Stellung zukommt. Bei den an der Nordwestküste Amerikas siedelnden Haida bringt der schöpferisch begabte, trickreiche Rabe unter anderem den Menschen das Wasser, gemäss einem mesopotamischen Mythos gingen alle Götter aus dem Urpaar Süsswasser und Salzwasser hervor, in buddhistischen Ursprungsmythen besteht der grösste Teil der Welt aus Wasser. Um Welt zu schaffen, wird das Chaos entwirrt oder die Urmaterie in Bestandteile getrennt und aufgeteilt, wie dies die alte chinesische Vorstellung der Entstehung von Yin und Yang beschreibt. Durch das Zerstückeln oder Zerstören kann der Welt ebenfalls Leben eingehaucht werden. Gemäss einem Schöpfungsmythos der Yoruba in Nigeria zersplittert der Gott Orisha, auf den ein Mordanschlag mit einem Felsbrocken ausgeübt wird, in unzählige Stücke. Die göttliche Essenz ist seither überall, Gott und die Welt sind untrennbar miteinander verwoben. Es ist nicht verwunderlich, dass der Schöpfungsakt immer wieder auch mit kreativen, handwerklichen Tätigkeiten des Menschen beschrieben wird: Schöpfung durch das Formen von Lehm, Schnitzen von Holz, Schmieden, Zusammenfügen. Oder Schöpfung als Akt des Zeugens und Gebärens. Wenn in der biblischen Schöpfung Gott spricht «Es werde Licht», so kann auch das gesprochene Wort die Schöpfung in Gang bringen.
Wir nehmen heute an, dass alle sichtbare Materie und so auch wir Menschen, aber auch das, was wir mit dunkler Materie und dunkler Energie bezeichnen, aus dem Urknall oder Big Bang hervorgegangen ist: Alles ist Teil des Kosmos. Wir Menschen bestehen aus dem Staub längst zerstörter Sterne, und der beim Urknall entstandene Wasserstoff ist – bezogen auf die Anzahl Kerne – das mit Abstand häufigste Atom in unserem Körper! Mit anderen Worten: Der Mikrokosmos Mensch und der (Makro-)Kosmos sind nicht verschieden, sondern letztlich identisch, eine Idee, die in vielen Schöpfungsmythen und Kosmologien, aber auch von der Alchemie und von Mystikern vertreten wird. Der aus Alexandria stammende Origenes (185–um 253 n. Chr.) umschrieb diese Einheit folgendermassen: «Verstehe, dass du innerhalb deiner selbst Herden der Ochsen ... Herden der Schafe und Herden der Ziegen hast ... Verstehe, dass in dir auch die Vögel des Himmels sind ... Verstehe, dass du auch eine kleine zweite Welt bist, und dass in dir Sonne, Mond und Sterne sind.»
Die heutige Astrophysik liefert uns faszinierende Bilder, Theorien und Erkenntnisse über die Evolution unseres Universums. Und doch bleiben zahlreiche Fragen offen: Was war vor dem Urknall? Was ist der Raum wirklich? Gibt es Leben, das nicht auf Wasserstoff und Kohlenstoff basiert? Gibt es Paralleluniversen, in denen allenfalls ganz andere physikalische Gesetze gelten, und die in ihrer Gesamtheit ein Multiversum bilden? Was genau ist dunkle Materie und dunkle Energie, die beide zusammen etwa 95 Prozent unseres Kosmos ausmachen sollen?
Wenn wir, wie dies in einem Video in der Ausstellung zu sehen ist, die Zeitspanne zwischen dem Big Bang und dem Heute als einen 24-Stunden-Tag darstellen, dann sind wir Menschen erst in der letzten Sekunde dieses «kosmischen Tages» entstanden. Wir waren zuerst Sammler und Jäger, und unser Denkorgan ist vor allem auf diese Tätigkeiten spezialisiert. Erst in den letzten Millisekunden haben wir begonnen, uns mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden mit dem Universum, dessen Ursprung, Zusammensetzung und Entwicklung zu befassen. Es wäre vermessen zu glauben, dass wir in dieser verschwindend kurzen Zeit die Wahrheit über den Kosmos erkennen könnten. So tönt es denn wie in einem der frühen Mythen, wenn uns gesagt wird, vor dem Urknall habe es weder Raum noch Zeit und Materie gegeben, der Urknall sei nicht an einem einzigen Punkt erfolgt, sondern an jedem Punkt. Der Raum habe sich, so die neueste Forschung, nach dem Urknall innerhalb eines Sekundenbruchteils um einen Faktor von mindestens 1026 ausgedehnt; auch gebe es kein Zentrum des Universums. Wie soll dies alles verstanden werden? Wie soll man sich vorstellen, dass das gesamte Material, aus dem schliesslich unsere Galaxis, die sogenannte Milchstrasse, hervorging – die hundert Milliarden Sterne –, einst in eine Tasse gepasst haben soll, oder dass es angeblich Schwarze Löcher gibt, von denen manche eine Masse enthalten, die einer Milliarde von Sternen entspricht?
Wir wissen zwar dank den neuesten Forschungen erstaunlich viel, und der Horizont unseres Wissens erweitert sich schnell. Doch letztlich sind wir noch weit davon entfernt, den Kosmos wirklich zu verstehen. So gesehen macht es Sinn, sich auch mit den früheren kosmologischen Vorstellungen zu befassen. Sie bergen ebenfalls Teilwahrheiten, wenngleich andere als die rational-empirischen der modernen Welt. Und sie zeigen auf, mit welchem Einfallsreichtum die Menschen versucht haben, das Rätsel Kosmos zu verstehen.
Neben Beispielen aus Mesoamerika, Nordamerika, China, Indien, Afrika und Polynesien werden auch die Kosmologien und Schöpfungsgeschichten Ägyptens, Mesopotamiens und des Abendlands thematisiert, von den Germanen bis hin zur biblischen Genesis und der Forschungsgeschichte in Europa. Die 180 Exponate aus 20 Sammlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit: sie machen jedoch Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten und Einflüsse zwischen den einzelnen kosmologischen Vorstellungen gut sichtbar und tragen der Tatsache Rechnung, dass wir bei unserer Darstellung fremder Weltentwürfe an unsere Perspektive, das heisst an unsere Sprache und unser Denken gebunden sind.
Ergänzt wird der thematisch angelegte Parcours durch zahlreiche multimediale Elemente. So sind etwa die schönsten Schöpfungsgeschichten als Hörstationen integriert. Die moderne Forschung wird durch das Planetarium Zürich, welches im Rietberg zu Gast ist und ein Spezialprogramm für die Ausstellung produziert hat, abgedeckt. Der renommierte Astrophysiker Ben Moore lädt in einer Videoprojekten auf eine Zeitreise ein: 13,8 Milliarden Jahre in 24 Stunden, erzählt in einem 15-minütigen Film. Die Künstlergruppe Pulp.Noir hat mit einer Video- und Toninstallation den Eingangsbereich der Ausstellung gestaltet. Kurz: Die Ausstellung lädt ein auf eine sinnliche Reise quer durch Zeit und Raum.

Sponsoren

Die Ausstellung wird unterstützt von der Parrotia-Stiftung.

Katalog

Kosmos – Weltentwürfe im Vergleich, Hrsg. Museum Rietberg Zürich, Verlag Scheidegger&Spiess. Mit Beiträgen von Johannes Beltz, Martin Brauen, Jorrit Britschgi, Peter Fux, Katharina Haslwanter, Mariana Jung, Thomas Krüger, Albert Lutz, Christoph Mittmann, Ingo Nentwig, Michaela Oberhofer, Alexandra von Przychowski, Markus O. Speidel, Raji Steineck, Johannes Thomann, Maia Nuku, Harry Nussbaumer und Christoph Uehlinger. Gestaltet von Jaqueline Schöb und Vera Reifler. Gebunden, 19 x 24 cm, 144 Seiten, ca. 90 farbige Abbildungen. ISBN 978-3-85881-451-7 | CHF 34 | € 29. Verfügbar ab 12.12.2014

Special Guest: Planetarium Zürich

Der Wunsch, mehr über die Geheimnisse des Universums zu erfahren, ist seit Menschengedenken allgegenwärtig. Während der gesamten Ausstellungsdauer ist das Planetarium Zürich im Museum Rietberg zu Gast: Bewegungen der Gestirne im Zeitraffer simulieren die Vorgänge im Kosmos basierend auf den neusten Erkenntnissen der Raumfahrt und aus dem Weltall.

Konzept und Produktion: Mathias Hofer und Urs Scheifele, Planetarium Zürich

Das Planetarium wird vom Förderverein Planetarium Zürich unterstützt

Veranstaltungen

Rietberg Talk und Rietberg Panel: Gesprächsreihe, organisiert und moderiert von Rolf Probala, ehemaliger Redaktionsleiter Tagesschau SF und Leiter Kommunikation der ETH Zürich mit zahlreichen Gästen.

Rietberg Panel: Bilder des Kosmos Sonntag, 18. Januar 2015, 11–12h, mit Laura Baudis, Professorin für Astroteilchenphysik, Universität Zürich

Abt Dr. Urban Federer, Kloster Einsiedeln Claude Nicollier, Astronaut und Professor für Astrophysik, ETH Lausanne Harry Nussbaumer, Professor em. für Astrophysik, ETH Zürich, Geschichte der Astronomie

Rietberg Talk: Vom Anfang des Universums Sonntag, 15. Februar 2015, 11–12h, mit Alois Haas, Philosoph, Professor em. für Literaturgeschichte, Universität Zürich

Kevin Schawinski, Professor SNF für Astrophysik, ETH Zürich Astrophysiker

Rietberg Talk: Is there Life in the Universe? Sonntag, 15. März 2015, 11–12h, Moderation (engl.): mit Ben Moore, Professor for Astrophysics, University of Zürich tbd

Weaving the Cosmos: Meghann O’Brien

Die in Alert Bay, im kanadischen British Columbia, aufgewachsene Haida/Kwakwaka'wakw-Künstlerin Meghann O’Brien ist während zwei Wochen zu Gast im Museum Rietberg. Sie webt während dieser Zeit an einer Chilkat-Rabenschwanzdecke in komplexen Techniken, wie sie an der Nordwestküste Nordamerikas schon seit Urzeiten hergestellt wird. 13.–25. Januar 2015, Smaragd.

Ringvorlesung: Kosmos – Weltbilder und Schöpfungsmythen

Volkshochschule Zürich, ab 6. Januar 2015

Infos und Anmeldung: www.vhszh.ch 

Filme zum Thema Kosmos im Filmpodium Zürich

www.filmpodium.ch 

Kosmos im Theater Rigiblick

www.theater-rigiblick.ch 

Detailinformationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden sich auf der Webseite zur Ausstellung www.rietberg.ch/kosmos  und unter www.rietberg.ch/agenda .

Führungen und Workshops zur Ausstellung

Öffentliche Führungen

Kostenlose Führungen (Eintrittsticket erforderlich) in deutscher Sprache ab 12.12.2014: Mi 18h +

Do 12.15h + So 11h

Private Führungen (Deutsch, Englisch und Französisch)

Weitere Informationen und Online-Buchung unter www.rietberg.ch/fuehrungen .

Kunstvermittlung

Das mobile Planetarium Zürich ist zu Gast im Museum Rietberg und entführt die Teilnehmenden in die Welt astronomischer Themen mit live kommentierten Filmvorstellungen. Das Angebot für kantonale Schulklassen wird über «Schule & Kultur» der Bildungsdirektion des Kantons Zürich unterstützt. Für städtische Schulklassen ist das Angebot kostenfrei.

Alle Schul- und Freizeitangebote der Kunstvermittlung finden Sie auf der Website zur Ausstellung und unter www.rietberg.ch/kunstvermittlung 

Impressum der Ausstellung

Projektleitung

Jorrit Britschgi, Albert Lutz

Kuratoren

Intern Museum Rietberg:

Johannes Beltz, (Hinduismus), Jorrit Britschgi (Jainismus), Peter Fux (Nordwestküste, Maya), Michaela Oberhofer (Dogon, Yoruba), Alexandra von Przychowski (China), und Axel Langer (Islam).

Extern:

Martin Brauen (Buddhismus, Europa), Katharina W. Haslwanter und Maia Nuku (Polynesien), Mariana Jung (Ägypten), Markus O. Speidel (Germanen), Johannes Thomann (Islam), Christoph Uehlinger (Mesopotamien).

Ausstellungsgestaltung

Martin Sollberger

Ausstellungs-, Katalog- und Plakatgrafik

Jacqueline Schöb (Leitung), Stefanie Beilstein (Praktikantin, Katalog), Vera Reifler (Praktikantin)

Grafik Monatsprogramm

Raffinerie AG für Gestaltung

Beleuchtung & Fotografie

Rainer Wolfsberger

Multimedia

Masus Meier

Kunstvermittlung

Caroline Spicker (Leitung), Maya Bührer, Vera Fischer, Christiane Ruzek, Gabriel Studerus

Führungen

Alexandra von Przychowski (Leitung), Linda Christinger, Eva Dietrich, Claudia Geiser, Gabriela Kamp, Barbara Schlumpf, Daniel Schneiter, Sylvia Seibold, Penelope Tunstall, Christiane Voegeli, Monika Willi

Marketing & Kommunikation

Christine Ginsberg (Leitung) , Ursina Wirz (Web / Printproduktion), Monica Stocker (Mediaplanung),

Andrina Sarott (Praktikantin)

Events

Caroline Delley (Leitung), Claudio Bernet (Praktikant)

Museum Rietberg Zürich

Gablerstrasse 15

CH-8002 Zürich

Tel. +41 44 415 31 31

museum.rietberg@zuerich.ch 

www.rietberg.ch 

Öffnungszeiten: Di bis So 10–17h | Mi 10–20h

Eintritt: Erwachsene CHF 18 | reduziert CHF 14 | Jugendliche bis 16 gratis

Anreise: Tram 7 Richtung Wollishofen bis Haltestelle «Museum Rietberg» (4 Haltestellen vom Paradeplatz). Keine Parkplätze; Behinderten-Parkplatz vorhanden.


The Cosmos – An Enduring Mystery

12 December 2014 – 31 May 2015

All life on earth is governed by the courses of the heavenly bodies, especially by the sun and the moon. They are responsible for the rhythm of time and for fluctuations in the earth’s climate and hence have an immediate impact on our existence. For thousands of years mankind has looked up at the sky and sought to explain these heavenly bodies as elements of a coherent system. Museum Rietberg will show the cosmologies, cosmogonies and creation myths conceived by people in different cultures and periods of history.

This photograph showing the earth as a "blue marble" lit up by the sun was taken during the Apollo 17 mission to the moon. It has become an icon for our miraculous yet fragile existence in the universe. Nowadays astrophysicists use telescopes, space stations and space probes, highly complex physical and chemical analyses and calculations to study our Planet Earth and Space, yielding astounding images and findings. Rarely does a month pass without the media reporting a new cosmological discovery. Yet for most of us, especially those of us who live in brightly lit cities, the stars are scarcely discernible when we look up at the night sky. Thanks to modern means of communication we have constant and easy access to data telling us the time, our precise location, the time of year and the phases of the sun and moon, yet seldom are we able to observe the cosmos, the "order" of the firmament with our own eyes. For our ancestors, by contrast, the laws of the cosmos provided reliable measures that allowed them to orient themselves in time and space. The celestial bodies determined human existence through the rhythm of days, months, seasons and years. The course of the sun and the stars showed that the earthly sphere was aligned in a certain direction. Not only could the points of the compass be used for orientation, they also inspired people to build stone monuments, graves, temples and even whole cities based on these cosmic constants. The Pole star, around which the other stars appeared to revolve, or the midday sun were regarded as fixed points in a cosmic axis over which the firmament stretched like a celestial canopy and which some cultures imagined as a Tree of Life or a world mountain. The heavens were full of mysteries, such as stars that seemed to roam through space, or planets that apparently did not follow the great laws of celestial mechanics. After setting in the west, how did the sun manage to rise again in the east the following day? Where did it spend the night? How were the stars attached to the sky? Was the earth a disc washed over by the seas, was it ovular or spherical? And why did the mysterious moon, which determined the twelve-monthly rhythm, also influence the tides? The heavens were imbued with a force, they patently determined human fate and controlled the changing seasons and the forces of nature. Unlike the regular rhythms and constants of the cosmos, human life on earth, the short span between birth and death, was neither calculable nor predictable. Finite existence beneath the firmament of the eternal order caused humans to ponder the origin of heaven and earth, to ask questions about the who, the whence and whither of existence and about the apparently supernatural forces that once provided the impulse for the creation of the world and the universe.

The exhibition

The exhibition will show human conceptions of the cosmos since time immemorial using examples from seventeen different cultures from all over the world. It will show how they have investigated the world around them and what kinds of creation myths they have thought up to explain its origins. In some cases the focus is more on myths, in others on the cosmologies, the exploration and observation of space. We also look at the findings of modern astrophysics and ascertain the current state of research. These myths and ideas are so varied and fascinating that we will present them without any form of judgement. The cosmologies based on ancient scientific methods are particularly intriguing, showing for example the ideas about time and space held by Indian religions. The early Buddhist theories about the cosmos are based on the assumption that the number of world systems is infinite and that these world systems are not arranged spherically in space but instead in a ribbon-like form: a kind of galaxy, in other words. These ideas shared with modern cosmology the belief that the world was subject to constant change rather than being a stable structure that always remained the same. The time periods over which the universe evolved, of decay and rebirth, are of course enormous. Hinduism has similar conceptions of time such as the theory of the four ages of the worlds. According to this idea a cycle of emergence and dissolution takes 40 billion years. The age of our universe – 13.8 billion years according to modern cosmology – seems rather modest by comparison. Just as astounding are the accuracy of the ancient Greeks’ ideas about the cosmos and their skill in making cosmological calculations – knowledge that became largely lost in medieval Europe – or the precision with which Chinese astronomers were able to predict cosmic events such as the appearance of the comets.

Even more varied than the cosmologies are the creation myths that have been handed down to us. Whereas in Christianity the account of Creation as we know it from the biblical Book of Genesis came to prevail, Hinduism, for example, has a wide range of myths, each telling a different story covering a different aspect of creation. How did everything begin? This central question that forms the starting point for all creation myths is answered in very many different ways: some myths simply leave it unanswered, others feature a creator or a kind of cosmic master-builder, while others still assume a process of growth and decay in perpetual motion, which requires neither a Creator nor a Destroyer. While the idea that the cosmos may have evolved out of nothing does exist, most cultures presuppose the existence of a divine Creator, who then creates the world out of his or her own being, out of primeval matter, out of chaos, out of a shapeless mass, a primeval sea, an egg or even a monster. Given the importance of water for all life and for the survival of humans, animals and plants, it is hardly surprising that it features prominently in creation myths. Among the Haida who live on the northwest coast of America, the creatively gifted and cunning raven brought water to humans; according to a Mesopotamian myth all deities are descended from the primeval pair Freshwater and Saltwater. In Buddhist creation myths the world consists mainly of water. In order to create the world, Chaos was untangled or primeval matter separated into its constituent parts and distributed, as described by the ancient Chinese idea of the evolution of Yin and Yang. Life may be breathed into the world via fragmentation and destruction. According to a creation myth held by the Nigerian Yoruba people, the god Orisha broke into countless pieces after being murdered with a lump of rock. Ever since then the divine Essence is everywhere, and God and the world are inextricably bound up together. It is not surprising either that the act of creation is described time and again in terms of human crafts: the world is formed of clay, carved out of wood, forged, or assembled. Or sometimes Creation is portrayed as an act of conception and birth. And if, as in the biblical creation story, God says "Let there be light", then Creation can also be triggered by the spoken word.

Nowadays we assume that all visible matter and hence we humans as well, but also that which we describe as dark matter and dark energy, emerged from the Big Bang: everything is part of the cosmos. We humans are made of the dust of stars long since destroyed, and the hydrogen that came into being with the Big Bang is – in terms of the number of nuclei – by far the most common atom in our bodies. In other words: the human microcosm and the macrocosm are not two separate things, but one and the same, an idea that crops up in many creation myths and cosmologies, but also in alchemy and mysticism. Origen of Alexandria (185–ca. 253 A.D.) described this unity as follows: "Understand that within yourself you have herds of oxen . . . flocks of sheep and herds of goats . . . Understand that within you there are even the birds of the sky . . . Understand that you yourself are another small world and the sun, moon and stars reside within you."

Modern astrophysics has given us fascinating images, theories and findings about the evolution of our Universe. And yet so many questions remain: What came before the Big Bang? What is Space actually? Is there life that is not based on hydrogen and carbon? Are there parallel universes subject to completely different physical laws that together form a multiverse? What exactly are dark matter and dark energy, which allegedly make up about 95 percent of our cosmos?

If, as a video in the exhibition shows, we imagine the time between the Big Bang and today as a twenty-four-hour day, then we humans did not in fact appear on the scene until the last second of this "cosmic day". We were originally hunter-gatherers and our brains are primarily designed for this purpose. Only in the last few milliseconds have we begun with the help of science to think about the universe and its origins, composition and evolution. It would be presumptuous to believe that in this incredibly short period of time we could have discovered the truth about the cosmos. So when we are told that neither Space nor Time nor Matter existed before the Big Bang, an event which did not happen at a single point but at every point simultaneously, it sounds as if it could have been taken from one of the early myths. According to the latest research, after the Big Bang Space expanded within a split second by a factor of at least 1026; we are informed, moreover, that there is no such thing as the centre of the Universe. How are we to understand all this? How are we to imagine that all matter – a hundred billion stars – out of which our galaxy, the Milky Way, was originally made is supposed to have once fitted into a teacup or that some black holes allegedly contain a volume of matter equivalent to a billion stars?

Thanks to the latest research we know an extraordinary amount and the horizons of our knowledge are broadening all the time. But ultimately we are still a long way from really understanding the cosmos. Viewed like this, it certainly makes sense to look at earlier cosmological notions, for these likewise contain half-truths even if they are different to the rational and empirical explanations offered by the modern world. And they illustrate how ingenious humans have been in trying to unravel the mysteries of the cosmos.

Alongside examples from Mesoamerica, North America, China, India, Africa and Polynesia, we also look at the cosmologies and creation myths of Egypt, Mesopotamia and the Occident, from the Germanic peoples to the biblical Book of Genesis and history of European science. The 180 exhibits from over thirty collections make no claim to be exhaustive, but they do highlight both the differences and the common features and influences between the different conceptions of the cosmos. Moreover, they take account of the fact that in portraying alien notions of the world we are ultimately tied to our own perspective, in other words to our own language and modes of thought.

Our thematically arranged journey through the exhibition is supplemented by a wealth of multimedia elements. You can, for example, listen to the most beautiful creation myths as audio features. Modern research is presented by the Zurich Planetarium, which is making a guest appearance at Museum Rietberg and has produced a special programme for the exhibition. Distinguished astrophysicist Ben Moore invites us to take a journey through time with his video: 13.8 billion years in twenty-four hours, told in a fifteen-minute film. The artist group pulp.noir has designed a video and sound installation for the foyer. All in all, this is an exhibition that invites visitors to take a sensory journey through Time and Space.

Sponsors

The exhibition is sponsored by the Parrotia-Stiftung

Catalogue

Kosmos – Weltentwürfe im Vergleich, ed. Museum Rietberg Zürich, published by Scheidegger & Spiess. With contributions by Johannes Beltz, Martin Brauen, Jorrit Britschgi, Peter Fux, Katharina Haslwanter,  

Mariana Jung, Thomas Krüger, Albert Lutz, Christoph Mittmann, Ingo Nentwig, Michaela Oberhofer, Alexandra von Przychowski, Markus O. Speidel, Raji Steineck, Johannes Thomann, Maia Nuku, Harry Nussbaumer and Christoph Uehlinger. Graphic design by Jaqueline Schöb and Vera Reifler. Bound, 19 x 24 cm, 144 pages, ca. 90 colour illustrations. ISBN 978-3-85881-451-7 | CHF 34 | € 29. Available from 12 December 2014

Special Guest: Planetarium Zürich

The desire to find out more about the mysteries of the universe has been ubiquitous since time immemorial. Planetarium Zürich will be a guest at Museum Rietberg for the entire duration of the exhibition; by presenting the movements of the celestial bodies in time-lapse it will simulate cosmic processes based on the latest findings of space missions and space research.

Concept and production: Mathias Hofer and Urs Scheifele, Planetarium Zürich

The Planetarium is supported by the Friends of Planetarium Zürich

Events

Rietberg Talk and Rietberg Plenum

A series of talks organised and moderated by Rolf Probala, former chief editor of the current affairs programme Tagesschau and communications chief for the Science City project, ETH Zürich. His many guests will include Claude Nicollier and Ben Moore. For more details please visit: www.rietberg.ch 

Weaving the Cosmos: Meghann O’Brien

Meghann O’Brien, a Haida/Kwakwaka’wakw artist who lives in Alert Bay, British Columbia, will make a two-week guest appearance at Museum Rietberg. During this time she will weave a ravenstail and chilkat blanket employing a complex technique used by the artists of the Northwest Coast of North America since ancient times. 13–25 January 2015.

Lecture series: Cosmos – Image of the World and Creation Myths (in German)

Volkshochschule Zürich, starting 6 January 2015

Information and registration: www.vhszh.ch/ 

Films on the cosmos theme at Filmpodium Zürich

www.filmpodium.ch/ 

Cosmos at Theater Rigiblick

www.theater-rigiblick.ch 

You will find detailed information about each event on the exhibition website www.rietberg.ch/kosmos  and at www.rietberg.ch/agenda 

Guided tours and workshops

Public guided tours

Guided tours (free in combination with an entrance ticket) in German will be available from 12 December 2014: Wednesdays 6 pm + Thursdays 12.15 pm + Sundays 11 am

Private tours (in German, English and French)

For further information and online bookings please visit www.rietberg.ch/fuehrungen 

Educational events

The mobile Planetarium Zürich will be a guest at Museum Rietberg, transporting participants into the world of astronomy by showing films with live commentaries. The programme for schools in the Canton of Zurich will be subsidised via the "Schule & Kultur" initiative of the Canton’s educational department. School classes from the City of Zurich will be admitted free of charge.

Further details of all educational events for schools and the general public can be found on the exhibition website and at www.rietberg.ch/kunstvermittlung 

Credits

Project directors

Jorrit Britschgi, Albert Lutz

Curators

Museum Rietberg (internal):

Johannes Beltz, (Hinduism), Jorrit Britschgi (Jainism), Peter Fux (Northwest Coast, Maya), Michaela Oberhofer (Dogon, Yoruba), Alexandra von Przychowski (China), Axel Langer (Islam).

External:

Martin Brauen (Buddhism, Europe), Katharina W. Haslwanter and Maia Nuku (Polynesia), Mariana Jung (Egypt), Markus O. Speidel (Germanic peoples), Johannes Thomann (Islam), Christoph Uehlinger (Mesopotamia).

Exhibition design

Martin Sollberger

Exhibition, catalogue and poster graphics

Jacqueline Schöb (director), Vera Reifler (trainee)

Graphics for the monthly programme

Raffinerie AG für Gestaltung

Lighting & photography

Rainer Wolfsberger

Education

Caroline Spicker (director), Maya Bührer, Vera Fischer, Christiane Ruzek, Gabriel Studerus

Guided tours

Alexandra von Przychowski (director), Linda Christinger, Eva Dietrich, Claudia Geiser, Gabriela Kamp, Barbara Schlumpf, Daniel Schneiter, Sylvia Seibold, Penelope Tunstall, Christiane Voegeli, Monika Willi

Multimedia

Masus Meier

Marketing & Communications

Christine Ginsberg (director), Ursina Wirz (web / print production), Monica Stocker (media planning), Andrina Sarott (trainee)

Events

Caroline Delley (director), Claudio Bernet (trainee)

Translation of the text in the exhibition & press release

Melanie Newton (english), Nicole Viaud (french)

Information and contact

Information, texts and images can be downloaded from www.rietberg.ch/press 

Museum Rietberg Zürich

Gablerstrasse 15

CH-8002 Zürich

Tel. +41 44 415 31 31

museum.rietberg@zuerich.ch 

www.rietberg.ch 

Opening times: Tues. to Sun. 10 am to 5 pm | Wed. 10 am to 8 pm

Admission Exhibition: adults CHF 18 | concessions CHF 14 | Children under 16 free

How to get to Museum Rietberg: Tram 7 towards Wollishofen, alight at "Museum Rietberg" (four stops from Paradeplatz).
No parking; disabled parking available.


 

Cosmos – le mystère de l’humanité

12 décembre 2014 – 31 mai 2015

Les astres qui nous entourent, en particulier le Soleil et la Lune, rythment la vie terrestre. Ils déterminent la longueur des journées, l’écoulement des heures, sont responsables des fluctuations climatiques, et agissent donc directement sur notre existence. Depuis des milliers d’années, l’humanité essaie d’expliquer ces phénomènes et de les interpréter selon un système cohérent. Le Musée Rietberg présente différentes cosmologies et cosmogonies ainsi que des mythes de la création qui ont été développés dans diverses civilisations et à différentes époques.

La photo prise par les cosmonautes lors du voyage d’Apollo 17 sur la Lune, qui montre la Terre illuminée par le Soleil sous la forme d’une «bille bleue», est devenue une véritable icône qui symbolise notre vie, à la fois mystérieuse et fragile, au sein de l’univers. Les astrophysiciens explorent notre planète et l’espace au moyen de télescopes et de sondes qui se trouvent à bord de stations spatiales, procédant à des analyses physiques et chimiques ainsi qu’à des calculs d’une grande complexité. Ils nous livrent des images et des connaissances qui nous stupéfient. Pratiquement chaque mois, les médias annoncent de nouvelles découvertes en matière de cosmologie. Or, la plupart des gens, qui habitent désormais des villes éclairées toute la nuit, sont dans l’incapacité de discerner et identifier les étoiles qui brillent au firmament. Grâce aux moyens de communication de notre monde contemporain, toutes les données concernant le temps, le lieu où nous nous trouvons, les saisons, les phases du Soleil et de la Lune sont disponibles en permanence et aisément consultables. Et pourtant, nous sommes incapable de percevoir le cosmos, «l’ordre du monde», à partir de nos propres observations. Pour nos ancêtres, en revanche, les lois cosmiques constituaient des instruments de mesure fiables pour s’orienter dans le temps et dans l’espace. Les astres rythmaient l’existence humaine – les jours, les mois, les saisons et les années. La course du Soleil et des étoiles leur montrait que la planète possédait une orientation. Les points cardinaux guidaient les voyageurs. Ils inspirèrent les hommes à orienter leurs monuments, leurs tombeaux, leurs temples et leurs villes en fonction de ces constantes immuables. L’étoile polaire, autour de laquelle les étoiles semblaient tourner et le Soleil au zénith étaient considérés comme des points d’ancrage sur un axe cosmique se déployant sous la voûte céleste, qui, dans certaines civilisations, était interprété comme l’Arbre du monde. Le Ciel était rempli de mystères: on y trouvait des étoiles «errantes», des planètes qui ne semblaient pas respecter les lois universelles de la mécanique céleste. Comment se fait-il que le Soleil, lorsqu’il se couche à l’ouest, réapparaisse le jour suivant à l’est? Où est-il la nuit? Comment les étoiles se maintiennent-elles dans le Ciel? La Terre est-elle un disque couvert d’eau, a-t-elle la forme d’un oeuf ou d’une boule? Et pourquoi la Lune mystérieuse détermine-t-elle le rythme des douze mois de l’année, pourquoi a-t-elle de l’influence sur les marées? – Le Ciel possédait un pouvoir, il marquait manifestement la destinée des êtres humains et déterminait le cours des saisons et des catastrophes naturelles. Au contraire de la constance et du rythme précis du cosmos, l’existence terrestre se réduit à un bref intervalle entre la naissance et la mort, que l’on ne peut ni calculer ni prévoir. L’existence humaine, limitée dans le temps, sous la voûte céleste – l’ordre éternel du cosmos – incitait à la réflexion. Comment le Ciel et la Terre sont-ils nés? Qui sommes nous? D’où venons-nous? Où allons-nous? Quelles sont les puissances manifestement surnaturelles qui ont été à l’origine de la création de ce monde, de cet univers.

L’exposition

L’exposition montre, à l’aide d’exemples provenant de dix-sept civilisations du monde entier, comment depuis des temps immémoriaux, les humains se sont intéressés au cosmos, comment ils l’ont exploré et quels mythes ils ont imaginé pour expliquer son origine et sa création. Tantôt ce sont plutôt les mythes qui prédominent, tantôt les cosmologies, la découverte et l’observation de l’univers. En y intégrant les découvertes les plus récentes de l’astrophysique, nous avons créé également un lien avec l’état actuel de la recherche. La merveilleuse diversité de ces mythes et de ces conceptions est fascinante, et nous avons voulu la montrer sans jugement de valeur. Car ce sont précisément les cosmologies basées sur des méthodes scientifiques anciennes qui nous étonnent le plus – c’est le cas, par exemple, des conceptions du temps et de l’espace dans les religions de l’Inde. Les anciennes théories bouddhistes du cosmos partent du principe qu’il existe une infinité de systèmes planétaires et que ces mondes ne sont pas disposés sous forme de sphères dans l’espace, mais comme des bandes qui constituent une sorte de galaxie. De plus, selon ces anciennes théories, le monde n’est pas une entité stable, immuable; il se transforme en permanence – exactement comme le soutient la cosmologie actuelle. Or, les espaces temporels de ces processus de création, de dissolution et de renaissance sont incommensurables. L’hindouisme connaît, lui aussi, des conceptions du temps analogues, comme la théorie des quatre âges du monde. Un cycle de création et de dissolution dure 40 milliards d’années. En comparaison, les 13,8 milliards d’années qui constituent l’âge de notre univers, selon la cosmologie moderne, sont relativement modestes. Comment ne pas être admiratif devant les conceptions précises que les Grecs de l’Antiquité avaient du cosmos et devant leur science du calcul? Comment ne pas s’étonner de la manière dont ces savoirs disparurent largement dans l’Europe médiévale? Et comment ne pas être émerveillé par la précision des calculs des astronomes chinois qui prédisaient des événements cosmiques tels que l’apparition de comètes?

Les mythes de la création qui nous ont été retransmis sont encore plus variés que les cosmologies. Tandis que, dans le christianisme, une description de la création, la Genèse de la Bible, s’imposera, il existe, dans l’hindouisme par exemple, une quantité de mythes qui racontent à chaque fois une histoire différente, un autre aspect de la création du monde. Comment tout a commencé? Les réponses à cette question centrale des mythes de la création sont très différentes. Certains mythes restent silencieux à cet égard, tandis que d’autres nomment un créateur ou un architecte du monde, et il en est qui partent d’une sorte de perpetuum mobile, un processus de devenir et de dissolution dans lequel il n’y a pas besoin d’un créateur ou d’un destructeur. Il existe, certes, des théories selon lesquelles le monde ne serait pas sorti du néant. Toutefois, elles présupposent généralement l’existence d’un dieu créateur qui a formé le monde à partir de lui-même ou d’une matière originelle, du chaos ou d’une masse informe, d’un océan primitif, d’un oeuf, ou encore d’un monstre. Compte tenu de l’importance de l’eau pour la vie et la survie des êtres humains, de la faune et de la flore, il n’est donc pas surprenant que les mythes des origines lui attribuent une place importante. Chez les Haïdas de la côte nord-ouest de l’Amérique, un corbeau rusé et doté de pouvoirs créateurs, apporte notamment de l’eau aux hommes, et selon un mythe mésopotamien, tous les dieux seraient issus du couple originel que constituaient l’eau douce et l’eau salée; enfin, dans les mythes des origines bouddhistes, la plus grande part du monde est constituée d’eau. Pour créer le monde, il s’agit de démêler le chaos ou de séparer et de répartir la matière originelle en plusieurs composantes, comme le écrit l’ancienne conception chinoise de la création du yin et du yang. La vie peut également être insufflée au monde grâce au morcellement ou à la destruction. Selon un mythe de la création Yoruba, au Nigéria, le dieu Orisha est tué au moyen d’un rocher et son corps explose en mille morceaux. L’essence divine est depuis présente partout; Dieu et le monde sont indissociablement liés. Il n’est donc pas étonnant que l’acte de la création soit régulièrement décrit au moyen d’activités créatives, manuelles, des humains: modeler avec de l’argile, graver le bois, forger, assembler. Ou bien la création résulte de la procréation et de la parturition. Quand, dans la création biblique, Dieu dit «Que la lumière soit», les mots prononcés peuvent également déclencher le processus créateur.

Aujourd’hui, nous supposons que toute la matière visible ainsi que les êtres humains, mais aussi ce que nous désignons sous le nom de matière noire et d’énergie sombre, est issu du Big Bang: tout fait partie du cosmos. Les êtres humains sont des poussières d’étoiles détruites depuis longtemps, et l’hydrogène, qui est apparu lors du Big Bang, est – relativement au nombre de noyaux – l’atome de loin le plus fréquent dans notre corps! En d’autres termes, le microcosme (l’homme) et le macrocosme ne sont pas différents, mais, au contraire, identiques, une idée qui est représentée aussi dans de nombreux mythes de la création et cosmologies, mais aussi par les alchimistes et les mystiques. Origène (185–vers 253 apr. J.-C.), qui était originaire d’Alexandrie, décrit cette unité de la manière suivante: «Comprends que tu as en toi-même des troupeaux de boeufs / Comprends que tu as aussi des troupeaux de brebis / Comprends qu’il y a même en toi les oiseaux du ciel / ... Comprends que tu es un autre monde en petit / Et qu’en toi il y a le Soleil, il y a la Lune, et il y a les étoiles.»

L’astrophysique actuelle nous offre des images, des théories et des connaissances fascinantes sur l’évolution de l’univers. Pourtant, de nombreuses questions restent sans réponse. Qu’y avait-il avant le Big Bang? Qu’est-ce que l’espace, en réalité? Y a-t-il de la vie qui ne repose pas sur l’hydrogène et le carbone? Existe-t-il des univers parallèles, dans lesquels règnent des lois physiques complètement différentes, et qui, ensemble, constituent ce qu’on appelle un «multivers»? Qu’est-ce réellement que cette matière noire et cette énergie sombre qui, à elles seules, constituent 95% de notre cosmos?

Si nous nous représentons, ainsi qu’on pourra le voir dans une vidéo, la période entre le Big Bang et l’époque actuelle comme une journée de 24 heures, nous sommes nés dans l’ultime seconde de ce «jour cosmique». L’homme était d’abord un cueilleur et un chasseur, et son organe cognitif était surtout axé sur ces activités. Ce n’est que dans la dernière milliseconde que nous avons commencé à nous préoccuper de l’univers, de son origine, de sa composition et de son développement, au moyen de méthodes scientifiques. Il serait présomptueux de croire que nous avons pu reconnaître la vérité sur le cosmos dans un laps de temps aussi court. Quand on nous dit qu’avant le Big Bang, il n’y avait ni espace, ni temps, ni matière, que le Big Bang n’a pas eu lieu dans un seul point, mais dans chacun d’eux, cela nous fait penser aux anciens mythes. D’après les recherches les plus récentes, l’espace se serait dilaté d’un facteur d’au moins 1026, et l’univers n’aurait pas de centre. Comment comprendre tout cela? Comment s’imaginer que tout ce qui, finalement, constitue notre galaxie, la «Voie lactée» – les cent milliards d’étoiles – aurait, jadis, pu être contenu dans une seule tasse, ou encore qu’il existe des trous noirs dont certains ont une masse qui correspond à un milliard d’étoiles?

Nous savons, certes, beaucoup de choses grâce aux toutes nouvelles recherches, et l’horizon de nos connaissances s’élargit rapidement. Toutefois, nous sommes encore loin de saisir ce qu’est réellement le cosmos, et il est donc très instructif de se pencher sur les anciennes cosmologies. Elles recèlent, elles aussi, des parts de vérité, même si elles sont différentes de celles de notre monde moderne, rationnel et empirique. Et elles montrent avec quelle créativité les hommes ont tenté d’élucider le mystère du cosmos.

Outre des exemples de la Mésoamérique, de l’Amérique du Nord, de la Chine, de l’Inde, de l’Afrique et de la Polynésie, l’exposition présente aussi des cosmologies et des histoires de la création égyptiennes, mésopotamiennes et occidentales – des Germains à la Genèse de la Bible, jusqu’à l’histoire de la recherche scientifique en Europe. Les 180 pièces exposées, provenant de 20 collections, ne prétendent pas à l’exhaustivité: elles mettent toutefois en évidence les différences entre les diverses conceptions cosmologiques, mais aussi les points communs et les influences, tout en tenant compte du fait que, dans notre présentation de conceptions du monde qui nous sont étrangères, nous sommes liés à notre propre perspective, c’est-à-dire à notre langue et à notre pensée.

Ce parcours conçu de manière thématique sera complété par de nombreux éléments multimédias. Les plus belles histoires de la création y sont, par exemple, intégrées sous forme de stations sonores. Le Planétarium de Zurich, qui est l’invité du Musée Rietberg, s’est chargé de la présentation de la recherche scientifique moderne et a concocté un programme spécial pour l’exposition. Le célèbre astrophysicien Ben Moore invitera les visiteurs à un voyage dans le temps au moyen d’une création vidéo: 13,8 milliards d’années en 24 secondes, racontées dans un film de 15 minutes. Le groupe d’artistes Pulp.Noir a conçu spécialement une installation audio et vidéo pour le hall d’entrée. Bref, cette exposition vous invite à un voyage sensoriel dans le temps et dans l’espace.

Sponsors

L’exposition est soutenue par la Fondation Parrotia.

Catalogue

Kosmos – Weltentwürfe im Vergleich, publié par le Musée Rietberg, Zurich, éd. Scheidegger&Spiess. Avec des contributions de Johannes Beltz, Martin Brauen, Jorrit Britschgi, Peter Fux, Katharina Haslwanter, Mariana Jung, Thomas Krüger, Albert Lutz, Christoph Mittmann, Ingo Nentwig, Michaela Oberhofer, Alexandra von Przychowski, Markus O. Speidel, Raji Steineck, Johannes Thomann, Maia Nuku, Harry Nussbaumer et Christoph Uehlinger. Conception graphique: Jaqueline Schöb et Vera Reifler. Relié, 19 x 24 cm, 144 pages, env. 90 illustrations en couleurs. ISBN 978-3-85881-451-7 | 34 CHF | 29 €. Disponible à partir du 12 décembre 2014.

Invité spécial: le Planétarium de Zurich

Le désir d’en savoir plus sur les mystères de l’univers est omniprésent depuis la nuit des temps. Pendant toute la durée de l’exposition, le Planétarium de Zurich sera l’invité du Musée Rietberg: les mouvements des astres en accéléré permettent de simuler des phénomènes cosmiques qui se basent sur les toutes dernières découvertes de l’astronautique et de l’exploration spatiale.

Conception et production: Mathias Hofer et Urs Scheifele, Planétarium de Zurich

Le Planétarium est soutenu par l’association de promotion du Planétarium de Zurich.

Manifestations

Rietberg Talk et Rietberg Plenum

Une série d’entretiens, organisés et animés par Rolf Probala, ancien rédacteur en chef du Tagesschau et de Kommunikation Science City, EPF de Zurich, avec de nombreux invités, dont Claude Nicollier et Ben Moore. Informations détaillées: www.rietberg.ch

Weaving the Cosmos: Meghann O’Brien

L’artiste de la tribu des Haïdas Kwakwaka'wakw, Meghann O’Brien, grandie à Alert Bay, dans la province de la Colombie-Britannique au Canada, est l’invitée du Musée Rietberg pendant deux semaines. Elle tissera, en utilisant une technique complexe, une couverture chilkat «en queue de corbeau» telle que les artistes de la côte nord-ouest de l’Amérique du Nord en fabriquaient depuis les temps immémoriaux. 13–25 janvier 2015

Cycle de conférences: Cosmos – images du monde et mythes de la création

Université populaire de Zurich, à partir du 6 janvier 2015

Informations et inscription: www.vhszh.ch/   

Films sur le thème du cosmos au Filmpodium de Zurich

www.filmpodium.ch/ 

Le cosmos au théâtre du Rigiblick

www.theater-rigiblick.ch 

Vous trouverez de plus amples informations sur les différentes manifestations sur le site web de l’exposition www.rietberg.ch/kosmos  et sous www.rietberg.ch/agenda .

Visites guidées de l’exposition et ateliers

Visites guidées

Visites gratuites (billet d’entrée requis) en langue allemande à partir du 12 décembre 2014: mer 18 h +

jeu 12 h 15 + dim 11 h

Visites privées (en français, en anglais et en allemand)

Autres informations et réservation en ligne sous www.rietberg.ch/fuehrungen .

Médiation culturelle

Invité du Musée Rietberg, le Planétarium mobile de Zurich transportera les visiteurs dans l’univers des thèmes astronomiques au moyen de films commentés en direct. Le programme destiné aux classes de l’école cantonale est soutenu par le département «Schule & Kultur» de la Direction de la formation du canton de Zurich. Pour les classes d’écoles de la Ville de Zurich, les séances sont gratuites.

Vous trouverez toutes les offres du programme de médiation culturelle destiné aux écoles et les activités de loisirs sur le site web de l’exposition et sous www.rietberg.ch/kunstvermittlung 

Impressum de l’exposition

Direction de projet

Jorrit Britschgi, Albert Lutz

Commissaires de l’exposition

Musée Rietberg:

Johannes Beltz (Hindouisme), Jorrit Britschgi (Jaïnisme), Peter Fux (Côte Nord-Ouest de l’Amérique, Mayas), Michaela Oberhofer (Dogons, Yoruba), Alexandra von Przychowski (Chine) et Axel Langer (Islam).

Externes:

Martin Brauen (Bouddhisme, Europe), Katharina W. Haslwanter et Maia Nuku (Polynésie), Mariana Jung (Egypte), Markus O. Speidel (Germains), Johannes Thomann (Islam), Christoph Uehlinger (Mésopotamie).

Conception de l’exposition

Martin Sollberger

Graphisme de l’exposition, catalogue et affiche

Jacqueline Schöb (direction), Vera Reifler (stagiaire)

Conception graphique du programme du mois

Raffinerie AG für Gestaltung

Eclairage et photographie

Rainer Wolfsberger

Médiation culturelle

Caroline Spicker (direction), Maya Bührer, Vera Fischer, Christiane Ruzek, Gabriel Studerus

Visites guidées

Alexandra von Przychowski (direction), Linda Christinger, Eva Dietrich, Claudia Geiser, Gabriela Kamp, Barbara Schlumpf, Daniel Schneiter, Sylvia Seibold, Penelope Tunstall, Christiane Voegeli, Monika Willi

Multimédia

Masus Meier

Marketing & Communication

Christine Ginsberg (direction), Ursina Wirz (site web / imprimés), Monica Stocker (média-planning),

Andrina Sarott (stagiaire)

Evénementiel

Caroline Delley (direction), Claudio Bernet (stagiaire)

Traduction des textes de l’exposition et de la presse

Melanie Newton (anglais), Nicole Viaud (français)

Informations et contact

Informations, textes et photographies à télécharger sous www.rietberg.ch/presse 

Museum Rietberg Zürich

Gablerstrasse 15

CH-8002 Zürich

Tel. +41 44 415 31 31

museum.rietberg@zuerich.ch

www.rietberg.ch 

Heures d’ouverture : Du mar au dim 10–17h | mer 10–20h

Entrée de l’ Exposition: adultes 18 CHF | tarif réduit 14 CHF | Gratuit pour les jeunes jusqu’à 16 ans

Accès : Tram 7 direction Wollishofen jusqu’à l’arrêt «Museum Rietberg» (4e arrêt à partir de Paradeplatz).
Pas de parking; une place de stationnement réservée aux handicapés

 


Presenta:

Museum Rietberg

KOSMOS
RÄTSEL DER
MENSCHHEIT

12. Dezember 2014
31. Mai 2015
 

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Fax + 41 (0)44 206 31 32
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updated 05.07.16



 

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